Die neue MSK®-Methodologie*
erlaubt bis zu 90 % Zeitersparnis in Kinetik-
und Konzentrations-Assays mit kommerziell erhältlichen
Affinitäts-Biosensoren. Dabei werden Massentransportlimitationen
und Rebinding-Effekte eindeutig detektiert und
berücksichtigt. Höchste Ergebnis-Qualität
(self-consistency) ist durch mehrfache Kreuzüberprüfung
der Kinetik gesichert.
Sie führen eine schrittweise
Erhöhung der Analyt-Konzentration ("Zeitraffer"-Titration)
ohne Regeneration durch; d.h. ohne wiederholte
Immobilisierung des Liganden bei einem Capture-Assay.
Die MSK®-Software wertet das Affinogramm
automatisch aus und ergibt sechs unterschiedlich
konstruierte Kinetik-Graphiken, die vielfache
Kreuzüberprüfungen ermöglichen.
Da alle Graphiken auf Geradengleichungen
basieren, sind sie intuitiv und schnell
bewertbar. Zusätzlich zeigt eine automatische
"Ampel" umgehend und klar die
Güte der Kreuzüberprüfungen
und damit die interne Konsistenz der Kinetik-Resultate
an.
Sie sparen also nicht nur
Zeit, sondern auch Probenmaterial, insbesondere
bei Capture-Assays.
Da idealerweise keine Regeneration notwendig
ist, entfällt auch ihre aufwendige
Erarbeitung.
Das erste patentierte Verfahren
für MSK®:
· vom Erfinder des Verfahrens
· unlimitierte Anzahl der Konzentrationswechsel
· Kontaktzeiten können für
jeden Schritt unterschiedlich lang sein
· Ausreißer können von
der Auswertung ausgeschlossen werden
· quantitative Detektion von Massentransportlimitationen
(wenn vorhanden)
· transparente Kinetik-Ergebnisse
durch vielfache Kreuzüberprüfung
· ein simuliertes ideales Affinogramm
ergibt die vorgegebene Kinetik ohne jeden
signifikanten Fehler
· in jedem Assaytyp anwendbar; besonders
hoher Nutzen bei schwer oder nicht
regenerierbaren Bindungspaaren, Capture-Assays
oder parallelen Interaktions-Arrays